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Singapur: Wandern in MacRitchie

Hallo Liebe Leser,

nach Australien und Fiji hieß die nächste Station auf unserer Reise nun Singapur. Wir hatten auch wirkliches Glück, dass wir den Sandsturm in Sydney um einen Tag verpasst hatten sonst wäre unser Singapur-Abenteuer sicherlich ein bißchen verspätet los gegangen.

Zu Singapur ansich kommt noch ein separater Beitrag und Bilder, die Stadt ist auf jeden Fall einen Ausflug wert. Als Informatikerin und Informatiker auch sehr anziehend, so viel Technik & Wolkenkratzer sieht man selten. Aber es gibt auch ausreichend Natur.

Diese Natur haben wir zusammen mit einer Kommilitonin von Judith und ihren Freund erkundet. Wir sind in den Nationalpark MacRitchie gefahren und haben jede Menge Affen gesehen.

Natürlich wollen wir euch die Affen auch nicht vorenthalten. Im übrigen haben wir noch nie sooo viele Affen gesehen – weder in Südamerika noch im Zoo. Sehr cool! 🙂

Highlight war wohl eine riesige Hängebrücke, welche wir überqueren mussten. Da ist man teilweise echt auf der Höhe 200m hoher Bäume gewesen. Crazy!

Im übrigen ist das Wandern bei 33°C im Schatten und 90% Luftfeuchtigkeit alles andere als einfach. Mir ging es dazu dank Klimaanlage, Flugzeug und schlechten Essen richtig schlecht, aber wir haben es geschafft und überlebt! 🙂

Hier nochmal alle Bilder unserer Wanderung als Galerie.

Viele Liebe Grüße aus Berlin

Judith & Ulf

Fiji – Kokospalmen, Strand, Meer und wir mittendrin

Unseren vorletzten Stopp, bevor wir wieder nach Hause kehrten, machten wir auf Fiji. Dort angekommen erwarteten uns erst einmal ein bisschen Bula und warme Temperaturen. Da wir Abends ankamen wollten wir eigentlich nur noch schnell ins Bett, aber der Entertainer in unserem Hostel machte uns da einen Strich durch die Rechnung. Wir mussten uns dem Ritual des Willkommenheißens widmen, indem wir Kava, serviert in einer Kokosschale trinken mussten und das nicht nur einmal 😉

Kava wird aus der Kavawurzel, die auf Fiji einheimisch ist, durch aufgießen von heißen Wasser, hergestellt. Je wärmer das Gebräu ist, desto süßer ist es, sagte man uns 😉
Man muss dazu sagen das Kava den Geschmack von Erde gemischt mit Wasser hat und man einen komisch pelzigen Belag, nach Verzehr, auf der Zunge bekommt. Wenn man es kalt genoss, ging es noch gerade so, aber bei warmen Verzehr war es echt noch ungenießbarer und nach dem 8. Schälchen mussten wir dann auch abwinken. Danach ging es dann erstmal ab ins Bett, schlafen und das viele Kava im Magen verdauen.
Am nächsten Tag in Nadi entschieden wir uns dann eine Tour Richtung Mana, einer kleinen Insel unter der Yasawa – Inselgruppe, zu besuchen. Die nächsten Tage hieß es also abseits von Zivilisation und Geldautomaten 😉 zu überleben. Zuerst mussten wir aber noch eine kleine Reise über hoher See machen, bevor wir das Paradies erreichten.

Wir erwarteten von unserer kleinen Bootstour nach Mana eigentlich einen entspannten Trip mit Aussicht auf die umherliegenden Inseln, aber daraus wurde nix. Erst fing es nur leicht an zu regnen, bis es dann nur noch schüttete und der Wind bzw. die Wellen umher peitschten. Das Boot flutete langsam und der Copilot hatte Mühe das Wasser wieder abzupumpen. Wir waren so und so alle durchnässt und unser Pilot meinte noch das war der schlimmste Trip den er je hatte. So fing quasi unser Erholungsurlaub auf Mana an 😉

Auf Mana war es dann noch einen Tag viel Regen, bis wir dann endlich unsere geblässten Körper der Sonne entgegenstrecken konnten. Meistens relaxten wir den ganzen Tag und am Abend gab es dann meistens ein kleines Programm, von Limbo bis Lagerfeuer am Strand und Feuershow, war alles dabei.
Neben dem vielen rumliegen und bräunen, erkundeten wir dann auch mal per Fuß die Insel oder spielten Beachvolleyball mit Christian, nem Bayern der kurz vorher auf Neuseeland war. Aber im Vordergrund stand “bloß kein Stress” 😉

Am letzten Tag baute ich dann noch aus einem Palmenblatt ne tolle Gucci-Handtasche, die ich jedoch schweren Herzens auf Fiji lassen musste 🙁

Nach 5 wundervollen Tagen auf Mana ging es dann wieder via Boot zurück nach Nadi, diesmal aber wirklich entspannt und mit herrlichen Ausblick auf die umherliegenden Inseln.

Hier nochmal in Bildern aufgezeigt wie unser Trip war und wir werden auf jeden Fall Fiji vermissen und hoffentlich bald nochmal dorthin zurückkehren.

Liebe Grüße
Ulf und Judith

Phillip Island: Pinguin Parade & Amazen Things

Unserer Reise führte uns nun zu Phillip Island, einer kleinen Insel südlich von Melbourne. Für mich war es das persönliche Highlight der Reise, da auf Phillip Island einzigartige winzig kleine Pinguins zu sehen sind.

Kaum waren wir da, machten wir uns natürlich zu diesen Pinguinen auf. Kurz vor Sonnenuntergang waren wir auch auf unseren Plätzen und warteten am Ozean auf die Pinguine. Dauerte es zu Anfangs noch etwas, auch weil wir nicht wussten, wo die Pinguine herkommen, aber nach einigen Minuten wussten wir woher. Aus den Wellen des Ozeans! Die Welle spülte den Sand auf, zog sich zurück ins Meer und plumps standen ca. 10-20 kleine Pinguine da.

Die machten sich dann auf den Weg hoch auf einen Hügel. Dabei liefen die kleinen süßen Kreaturen direkt an uns vorbei! 🙂 Da dazu zurzeit gerade Frühlingsanfang und Paarungszeit ist, brauchten viele Pinguine auch etwas länger für den Weg als normalerweise. 😉 Na ja, und der Ozean spülte dazu immer mehr Pinguien an. Das waren sicherlich über 500 dieser kleinen niedlichen Kreaturen! 🙂 Achso, leider durfte man zum Schutz der Pinguine keine Bilder machen, aber ich träume noch heute von diesen kleinen süßen Tierchen. 😉

Nach der Pinguin Parade ging es am nächsten Tag noch zu Amazen Things, ein Rätsel-Park mit Mini-Golf. Dort wurden wir in optische Illusionen und vielen anderen Rätsel gesteckt. Und es gab ein großes Labyrinth, welches wir beide geschafft haben! Schön mal wieder ein Kind zu sein! 🙂

Viele Liebe Grüße
Judith & Ulf

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