June, 2009

Sydney

Hallo Liebe Blog-Leser,

wir haben Kritik bekommen, dass wir so selten etwas schreiben. Das stimmt durchaus, aber auch die Kommentare werden immer seltener, darum schreibt Ihr genauso wenig wie wir, also nicht nur kritisieren sondern besser machen! ­čśë┬á Insbesondere das Fraser Island noch keinen Kommentar bekommen hat, ├Ąrgert mich. Das war eines der absoluten Highlights bisher!

Nichtsdestotrotz, kommen wir nun zu Sydney. Dies war nicht nur der n├Ąchste Aufenthaltsort nach Brisbane in unserer Reise, sondern ist es bis heute immer noch. Somit sind wir in Sydney bisher am L├Ąngsten geblieben, ist aber durch Arbeit & Wohnung auch einfach zu begr├╝nden. ­čśë

Womit soll man mit Erz├Ąhlen anfangen bei der Millionen-Stadt Sydney? Vielleicht mit den beiden bekanntesten Wahrzeichen der Stadt, das Opera House und die Harbour Bridge.

Beide Sehensw├╝rdidkeiten sind ziemlich imposant und sehr nah aneinander. Man hat von der Harbour Bridge einen wundersch├Ânen Blick auf das Opera House und man sieht von Opera House die Harbour Bridge pr├Ąchtig. Hier ein paar Impressionen.

Sydney hat aber auch Strand & Surfen zu bieten. Unter anderen im weltbekannten Bondi Beach. Auch dort hat es uns mal dahin verschlagen, weil wir schauen wollten, wie Surfen im Zentrum der Gro├čstadt so ist. Sonnig war es zum Gl├╝ck auch an diesem Tag! ­čÖé

Einen anderen Tag haben wir einen Ausflug in die National Bibliothek in Sydney gemacht um uns die “World Press Photo 2009″ – Ausstellung anzuschauen. Die Ausstellung sammelt die besten Presse-Bilder des Jahres und zeigt diese sehr imposant. Sehr empfehlenswert und f├╝r alle Berliner auch sehr interessant, die Ausstellung ist zurzeit noch im Willy-Brandt-Haus bis 05.Juli 2009!

Ansonsten haben wir tats├Ąchlich mitten im Herzen Sydneys auch ein bayerisches Wirtshaus entdeckt. Na ja, die Chance konnte ich mir nat├╝rlich nicht entgehen lassen und habe erstmal ein Weizen getrunken.

Das waren erstmal die wichtigsten Fakten aus Sydney, separate Berichte folgen auch noch. Schaut euch gerne die kompletten Bilder hier oder in der Galerie an und vergesst nicht das Kommentieren! ­čÖé

Brisbane – unsere “fast” neue Heimat

der Urlaub mit Basti und Jule n├Ąherte sich mehr dem Ende mit Ankunft in Brisbane. Dort begann nun der Ernst des Lebens und ich versuchte einen Praktikumsplatz zu finden. Die erste Woche schliefen wir dann noch auf dem Campingplatz. Ich musste dann T├╝rklinken putzen und nach Praktikumsplatz fragen, w├Ąhrend Ulf nach einer geeigneten Wohnung bzw. Arbeit suchte.
Die letzte Woche mit Jule und Basti hie├č aber nicht nur Arbeit und Suche, sondern auch noch Vergn├╝gen und so nahmen wir uns die Zeit noch ein kleines Minigolf-Spiel zu machen. Was soll ich sagen, die M├Ąnner k├Ânnen doch besser treffen als die Frauen, aber daf├╝r sehen wir besser aus ­čśë

Nach dem Verg├╝gen ging es aber gleich wieder weiter mit Arbeit und Ulf versuchte weiter eine Wohnung f├╝r uns zu finden und nach mehreren “sagen wir mal” nicht gerade geeigneten Zimmern fanden wir dann doch noch eine super Wohnung in Fortitude Valley. Dieser Orstteil von Brisbane ist vergleichbar mit Friedrichshain–>Hippe Leute, viele Bars und immer was los. Leider konnten wir das Nachtleben nicht ganz genie├čen, denn Erstens waren wir ja nicht zum Spa├č hier und Zweitens wurde das Geld auch immer knapper. Naja daf├╝r hatten wir vom Balkon eine super Aussicht auf dieses Nachtleben, denn um uns rum waren nur Bars und Restaurants, wo die Leute sich abends tummelten. Kostenlos Musik bekam man dann auch am Wochenende geboten.

Nachdem Wir in die Wohnung eingezogen waren, mit Basti und Jule den letzten Abend gefeiert hatten, sie am n├Ąchsten Tag schweren Herzens verabschiedet hatten hie├č es hoffen auf ein Praktikumsplatz. Tja und wie der Zufall will, gab es gerad eine freie Stelle im Bereich Webdesign jedoch mit einem Haken, die Stelle war in Sydney. Nach einer Woche langem Suchen und Nachdenken in Brisbane entschieden wir uns die tolle Wohnung zu k├╝ndigen und nach Sydney zu fliegen. Aber wir haben trotzdem viele Eindr├╝cke von Brisbane auf Kamera festgehalten, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Angefangen vom tollen Br├╝ckensystem bis hin zu Buddhas Birthday und der tollen Aussicht auf die Skyline.

Also viel Spa├č beim anschauen:

Fraser Island – Sand, Sand und nochmals Sand

Hallo Liebe Leute,

nach langer Abwesenheit im Blog mal wieder ein Eintrag. Sorry f├╝r die reichliche Versp├Ątung, aber wir haben die letzten Wochen Job gesucht und ein bi├čchen mit den Laptops gek├Ąmpft und andere viele kleine Dinge gemacht. Die Jobsuche war auch erfolgreich! ­čÖé

So, jetzt aber zu Fraser Island, unser n├Ąchsten Station unserer Reise. Fraser Island ist die gr├Â├čte Sandinsel der Welt und UNESCO-Weltkulturerbe (Quelle: Wikipedia). Wir machten uns zu viert mit dem Auto mit Hilfe der F├Ąhre nach Fraser Island auf. Dort sind nur Allradantriebe erlaubt, und wir sollten auch schnell erfahren wieso. ­čÖé

Die Insel besteht n├Ąmlich wirklich nur aus Sand. Vor allem die Wege bestehen aus tiefen Sand. Mensch, war das ein Spa├č da lang zufahren. Im Durchschnitt mit 20-30km/h ging es dort lang und selbst das war teilweise noch richtig z├╝gig.

Auf der Insel ist es vor allem eine Haupt-Attraktion mit dem Auto am Strand langzufahren. Das haben wir uns nat├╝rlich auch nicht nehmen lassen und sind da lang gerast. Dort f├Ąhrt man u.U. auch mal 50km/h! ­čÖé

Neben den graden Sandstrecken, gab es ├Âfters aber auch ein paar Hindernisse in Form von Steinen und Felsen. Die konnte man einerseits zwar einfach herunterspringen, dass Auto musste nat├╝rlich aber auch immer runter. Na ja, wir haben es abenteuerm├Ą├čig trotzdem geschafft!

Neben den ganzen Sand gab es nat├╝rlich auch ein paar andere Attraktionen. Eines war u.a. das Wrack der Maheno, ein japanisches gestrandetes Schiff, welches jetzt jederzeit den Wellen des Pazifischen Ozeans ausgesetzt ist.

Ebenso hat die Insel einen wundersch├Ânen See, den Lake McKenzie zu bieten. Er besticht durch den wei├čen Sand und den unterschiedlichen Blaut├Ânen des Wassers.

Neben Sand & Seen gab es aber auch Tiere zu sehen. Fraser Island ist vor allem f├╝r seine Dingos – eine Mischung aus Wolf & Hund – bekannt. Da diese Spezien nicht ganz ungef├Ąhrlich sind, versteht sich von selbst. Da wir abends beim Zelten am Strand Sandspuren von Dingos gesehen haben und sp├Ąter sogar einen Dingo entdeckten, haben Basti & ich beschlossen unsere M├Ądels zu besch├╝tzen indem wir alle im Auto schliefen. Es war zwar ein bi├čchen eng zu viert im Auto, aber wir konnten ja unseren M├Ądels nicht solche Gefahren aussetzen. ­čśë

Neben den Dingos haben wir auch Goannas, eine Eidechsenart, entdeckt.

Neben all den Tieren, Sand und den Abenteuern, haben wir aber nat├╝rlich auch die Natur genossen und sch├Âne Aufnahmen gemacht.

Nach den 3 Tagen Fraser Island hatten wir dann auch erstmal genug Sand gesehen – aber auch von Judith. Wir drei waren bereit sie zu recyclen. So weit ist es aber nicht ganz gekommen, sie arbeitet jetzt ja ganz flei├čig.

Alle Bilder von Fraser Island k├Ânnt Ihr entweder in dieser Galerie anschauen oder in unserer Fotogalerie.

Viele Gr├╝├če aus Manly

Judith & Ulf